Beratung Schwangerschaftsabbruch
Bitte in jeder Situation sich auch unter folgender Homepage erkundigen:
www.schwangerschaftsabbruch.org
Mein Angebot umfasst eine Beratung und Begleitung bei der Klärung und Durchführung eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruches.
Bei Frühabbrüchen können Sie sich zudem an die meisten GynäkologInnen und Kantonsspitäler wenden sowie an oben erwähnte Homepage.
• Chirurgischer Abbruch 8. bis 16. Woche
Der chirurgische Abbruch war lange Zeit und ist noch in einigen Ländern weltweit die einzige Möglichkeit, eine ungeplante und unmögliche Schwangerschaft zu beenden. Ich führe keine chirurgischen Abbrüche mehr durch.
Der chirurgische Abbruch kann von der 6. bis zur 23. Schwangerschaftswoche (im Ausland: siehe Spätabbruch) durchgeführt werden. In der Schweiz werden chirurgische Abbrüche in den meisten Kliniken und Praxen bis zur 12. Woche, manchmal bis zur 14. Woche durchgeführt, z.B.
Einzelne spezialisierte Praxen führen chirurgische Abbrüche bis zur 16. Woche durch
Vorbedingungen:
Die Betroffene muss sicher sein, einen Abbruch durchführen zu wollen. Wie unter Frühabbruch bis 7. Woche genauer ausgeführt, ist es wichtig, sich genügend Zeit und Unterstützung zu holen, um sich vom Ungeborenen verabschieden zu können. Dies vermindert auch beim chirurgischen Abbruch die Komplikationsrate.
Falls seelische oder äussere Probleme vorhanden sind (Wut, Ärger, Stress, Gewaltdrohung, Zwang), lohnt es sich, sich vor dem Abbruch eine psychologische Hilfe zu organisieren (weitere Informationen unter Angebote siehe Psychotherapie). Bei vorhandener Blutgruppenkarte, soll sie mitgebracht werden.
Vorgehen:
Das Vorgehen beim chirurgischen Abbruch hängt von der Schwangerschaftsdauer und vom Wunsch der Betroffenen ab.
Wird ein Abbruch in einem Spital gewünscht, wird meistens in Teil- oder Vollnarkose operiert. In den Arztpraxen wird bis zur 12. Woche meistens in Leitungsanästhesie, also einer örtlichen Betäubung des Gebärmuttermundes, operiert. Bei Schwangerschaften über der 12. Woche wird in den Praxen oft eine kurze Tiefenentspannung mit einem Medikament (verschieden je nach Praxis) geschaffen.
Meistens wird bei Schwangeren, die noch nie geboren haben, der Muttermund einige Stunden vor dem Eingriff mit Cytotec (Misoprostol 200mcg) oder Mifegyne (Mifepristone 200mg) erweicht.
Der Eingriff selber beinhaltet ein Dehnen des Gebärmuttermundes auf 10 bis 12mm, selten 14-16mm. Sobald der Muttermund geöffnet ist, kann mit einem stumpfen, hohlen Instrument (Saugcurette) die Schwangerschaft abgesaugt werden. Die ganze Schleimhaut kommt hier mit, so dass nur kurze und schwache Nachblutungen folgen.
Meist wird nach etwa 10 Tagen eine Nachkontrolle durchgeführt mit Ultraschall, ev. Blutentnahme für das Schwangerschaftshormon (HCG) und Besprechung der Verhütung.
Nebenwirkungen und Komplikationen:
Die chirurgische Methode ist alt und sicher. Es kann in sehr seltenen Fällen zu einer Verletzung der Gebärmutter kommen (Perforation), die unter Umständen zu einer stärkeren Blutung führen kann. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft ist, desto höher steigt das Risiko für Blutungen und Infektionen.
Narkose und örtliche Betäubung haben je wieder ihre eigenen Risiken (Blutdruckabfall, Übelkeit, allergische Reaktion etc.).
• Spätabbruch 17./18. bis 20./21. Schwangerschaftswoche
Ich führe aktuell keine Schwangerschaftsabbrüche mehr durch. Mein Angebort umfasst Klärung, Beratung und Überweisung bei späten Schwangerschaftsabbrüchen.
Aktuell gibt es in der Schweiz kein bekanntes Angebot für medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche nach der 18. Woche aus psychosozialer Indikation.
Die einzige Möglichkeit für hier lebende Frauen ist eine chirurgische Methode, die im Ausland durchgeführt wird:
- Holland: www.bloemenhove.nl
- Spanien: www.barnamedic.com geschlossen
- England: www.bpas.org
Finanziell kommt dies auf etwa Fr. 2000.- zu stehen.