Wir alle haben viel über das Immunsystem in den letzten drei Jahren lernen müssen, da eine Menge unbekannter Entwicklungen und Risiken auf diesem Gebiet bekannt wurden.
Gerne berichte ich als Hausärztin, Gynäkologin und Pflanzenheilkundige zu meinen Erkenntnissen und Fragen auf diesem Gebiet.
Unser Immunsystem mit natürlichen Mitteln Stärken hat eine lange und gut belegte Tradition. Es gehört in die Prävention, ins Vorbeugen von Erkrankungen und ins frühzeitige Stärken bei beginnender Erkrankung. Zur Stärkung des Abwehrsystems gehören einmal tägliche Kaltwasseranwendungen, ob kalt duschen, Kneipp’sche Kaltwassergüsse oder in kühlem Wasser schwimmen; tägliche Bewegung draussen, möglichst ein bis mehrere Stunden; zweimalige Waldspaziergänge pro Woche; vielfältige, pflanzenbasierte, unverarbeitete Nahrung, und ein sinnvolles, liebevolles Leben.
Für verschiedene Erkrankungen gibt es spezifische Frühbehandlungen. Die meisten viralen Erkrankungen sprechen gut auf Echinacea purpurea (Purpursonnenhut-Extrakt) an. Die Anwendung der Urtinktur von Echinacea purpurea empfehle ich kurz und hoch dosiert: Für ältere Jugendliche über 50kg und Erwachsene sind es 3 x dem Körpergewicht in Kilogramm entsprechende Tropfenzahl täglich für exakt 7 Tage. Diese Kur kann nach zwei bis drei Wochen wiederholt werden.
Die meisten Erkrankungen durch behüllte Viren, inklusive Covid-19-Virus und HIV, sprechen gut auf Hypericum perforatum, Johanniskraut, an. Mit 10 bis 15 Tropfen Urtinktur abends wird die Abwehrstärkung unterstützt. Dies wird solange beibehalten, wie notwendig. Da Darreichungsform, Inhaltsstoffe und Art des verwendeten Johanniskrautes verschieden sind, muss individuell mit den behandelnden ÄrztInnen zusammen mit einer pflanzenheilkundigen Fachperson geklärt werden, ob und welche Johanniskrautzubereitungen mit welcher Medikation verträglich ist.
Zur Frühbehandlung von Harnwegsinfektionen hat sich eine Kombination von Johannisbrotmehl (nicht Johannisbrot-Kernmehl) mit einer Mischung aus pflanzlichen Urtinkturen bewährt. Johannisbrotmehl, die gesamte gemahlene Schote des Johannisbrotbaumes, Ceratonia siliqua, wird als Pulver in warmem Wasser verdünnt und mit 3 x einem Teelöffel täglich eingenommen. Die Blasentropfenmischung, hier hat fast jede Apotheke eine eigene, wird meist 3 täglich 20 Tropfen eingenommen für mindestens drei Tage, dann einmal 10 Tropfen für weitere 10 Tage. Zusätzlich abends einen Deziliter ungesüssten Cranberry oder Preiselbeersaft trinken hilft oft auch. Da die Blase Wärme und Ruhe leibt, können feucht-warme Wickel, Moxibustion und Akupunktur hilfreich sein.
Virale Erkrankungen früh behandeln: Covid-19 Prophylaxe und Frühbehandlung
Ob und wie unser Immunsystem durch Impfstoffe gestärkt, belastet oder sogar geschwächt wird, wird seit Jahrzehnten heiss diskutiert. Insgesamt scheinen Lebendimpfstoffe, also geschwächte Erreger, hier gehen wir meist von Viren und Bakterien aus, eine positive Auseinandersetzung unseres Immunsystems zu bewirken mit einer gestärkten Abwehr gegenüber ebendiesen Erregern.
Totimpfstoffe jedoch, die aus kompletten Erregern oder Teilstücken oder Nachahmungen derselben bestehen, scheinen unseren Körper eher zu belasten, was sich in einer häufigeren Erkrankungs- und Sterblichkeitsrate ausdrückt. Leider gibt es kaum verlässliche Daten dazu, da die allermeisten Studien von den Impfstoff-Herstellern selber oder unter deren Ägide durchgeführt und ausgewertet wurden. Die wenigen unabhängigen Studien zeigen beunruhigende Nebenwirkungen, wie eine Zunahme an neurologischen Erkrankungen nach Virenimpfstoffen und Virion Like Partikel Impfprodukten (Herzstillstand, Lähmungen, orthostatische Dysfunktion), aber auch schwerwiegende Veränderungen der Zellfunktion (Ribosomen-Destruktion) nach wiederholten, modifizierten mRNA-Impfprodukten.