Einige Fakten zu Corona-Virus 19

Faktenlage 28. April 2020

Es gibt bis anhin keine belegbare Ansteckung durch eine beschwerdefreie Person
Es gibt Berechnungen, die auf eine mögliche Ansteckung in den ein bis zwei Tagen vor Ausbruch der Coronavirus-Beschwerden hindeuten, in der sogenannt präsymptomatischen Phase. Dies wäre typisch für virale Erkrankungen, da kurz vor Beschwerdebeginn eine Vermehrung der Viren im Körper erfolgt, die dann die Beschwerden erst verursachen. Oft ist in diesen ein bis zwei Tagen eine starke Müdigkeit, ein Vorausahnen der kommenden Erkrankung wahrnehmbar. Asymptomatische Menschen ohne Fieber, trockenen Husten, Atemnot, starken Gliederschmerzen oder starker Müdigkeit scheinen den Corona-19 Virus übertragen zu können, jedoch ohne eine schwere Erkrankung auszulösen, möglicherweise wegen zu tiefem Virus-Load.

Das Ansteckungsrisiko mit Corona-Virus 19 (CoV-19) lag auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess, dessen Erkrankte und Gesunde für mehrere Tage zusammen eingeschlossen waren, bei 634 von 3711 (17%), obwohl viele ältere Personen auf dem Schiff anwesend waren: 50 bis 59-Jährige infizierten sich zu knapp 15%, von den 60 bis 69-Jährigen infizierten sich 19%, in beiden Altersgruppen waren knapp über 50% asymptomatisch. Von den 70 bis 79-Jährigen infizierten sich 23%, bei den über 80-Jährigen 25%, in beiden Altersgruppen etwas weniger als 50% asymptomatisch.
Die Ansteckungsgefahr hängt aber nicht nur vom Alter ab, sondern in hohem Masse von der Gesundheit. Diese ist abhängig vom Lebensort, speziell von der Luftverschmutzung durch Industrie, Abgase und Feinpartikel. Nicht zufällig ist besonders die Bevölkerung von Industriezonen besonders vom CoV-19 betroffen. Feinpartikel-Masken könnten hier helfen, auch die Reduktion der Luftverschmutzung durch global geltende Luftreinhalteverordnungen.
Die Basis-Gesundheit ist sehr direkt auch von der Ernährung abhängig. Unser Basis-Schutzsystem wird durch frische pflanzliche Nahrung, speziell Blätter, aufgebaut und erhalten, während Zucker, Süssgetränke, Weissmehl, Alkoholika, verarbeitetes Fleisch und Milchprodukte einen messbar negativen Einfluss auf unseren Körper haben. Ernährung ist abhängig von den finanziellen Möglichkeiten. Leider ist Nahrung zu einem industriellen Verkaufsprodukt verkommen. Die Folgen sind fatal und zeigen sich in aller Klarheit: arme Menschen ohne Zugang zu frischer, unverarbeiteter Nahrung sind besonders für Corona-Virus-Infektionen gefährdet. Für uns alle ist der Zugang zu frischen Pflanzenblättern essentiell und kann auch ohne Mixer mit Hilfe von ausgiebigem Kauen (50 Mal nach Galina Sergejewna Schatalowa) aufgenommen werden.
Für alle älteren Menschen, Menschen mit Diabetes, arterieller Hypertonie (Bluthochdruck), Übergewicht durch Fehlernährung, chronischer Bronchien- oder Lungenerkrankung, mit einer erst kurz zurückliegenden Krebserkrankung und alle, die unter einer Immunabwehrschwäche leiden oder mit Medikamenten die Immunabwehr schwächen müssen, ist die Reduktion an Kontakten mit Mitmenschen wichtig (Selbst-Quarantäne). Zusätzlich kann die Virus-Abwehr gezielt mit pflanzlicher Hilfe gestärkt werden.
Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko hängen, wie prinzipiell bei fast allen Infektionen, von der Menge des Virus, Bakterium oder Parasiten ab. Ist man einer hohen Menge an Viren ausgesetzt, speziell auch Viren, die schon einmal eine Infektion bei Menschen ausgelöst haben, ist auch bei jüngeren und gesunden Personen das Risiko für eine Ansteckung und Erkrankung erhöht. Dies ist auch bei CoV-19 sichtbar, da speziell Pflegende und Behandelnde einem grossen Risiko an Ansteckung und Erkrankung ausgesetzt sind. Deswegen sind Gesichtsmasken für Behandelnde und Pflegende sowie für Erkrankte von grosser Wichtigkeit.

Es gibt bis heute keine belegbare Ansteckung über Materialien
Dennoch sind Viren über mehrere Tage nachweisbar, was aber nicht bedeutet, dass sie eine Erkrankung auslösen können. Sauberkeit und Hygiene sind immer wichtig. Händewaschen mit Wasser und Seife ist sehr wirksam und wird global empfohlen. Desinfektionsmittel sollten nur benutzt werden, wenn kein Wasser und Seife erreichbar sind sowie für Pflegende und Behandelnde.

Die Virus-Ausbreitung scheint eher einem Influenza-Virus zu entsprechen als den regional begrenzten Ausbrüchen von SARS und MERS. Von allen Infizierten immunisieren sich geschätzte 85% ohne Beschwerden (asymptomatisch) oder mit leichten Beschwerden, abhängig vom Alter. Die etwa 15% deutlich Erkrankten entsprechen ebenfalls in etwa der Erkrankungsrate an Influenza. Influenza (echte Grippe) ist keineswegs eine leichte Erkrankung. Sie führt zu mehr Todesfällen als COVID-19, wenn auch nicht in dieser Dramatik. CoV-19 ist ein sehr spezifisches Virus, der anders als Influenza, Kinder und Jugendliche kaum erkranken und äusserst selten sterben lässt. Auch Schwangere und Gebärende haben kein erhöhtes Erkrankungsrisiko. 

Die WHO zählt von Beginn des CoV-19-Ausbruchs an Infizierte und Tote. Beide Zahlen sagen für sich genommen wenig aus, sind aber Angst- und Panik-Treiber. Was wird unter „Infizierten“ verstanden?

  • Es gibt Viren, die können uns besiedeln ohne uns erkranken zu lassen: wir können sie für eine gewissen Zeit tragen (infizierte TrägerInnen) und immunisieren uns (Influenza, CoV-19, SARS, Herpes, HPV).
  • Es gibt Viren, die sind aggressiver und können uns erkranken lassen. Wenn wir die Erkrankung überstehen, sind wir in den weitaus häufigsten Fällen immun (Influenza, CoV-19, Herpes, HPV). Spezielle Viren, die die Immunität schwächen, können die Immunisierung verhindern, wie das AIDS-Virus HIV.
  • Es gibt Viren, die bleiben in uns leben, wie die Herpes-Viren, viele Hepatitis-Viren, und die HIV-Viren. Bei einer Vermehrung der Viren können wir ansteckend sein. Dies trifft weder für CoV-19 noch SARS, noch MERS zu.

Die bisher gut untersuchten und hoch aggressiven Coronaviren SARS und MERS haben zu einer jahrelangen Immunität geführt. Sehr wahrscheinlich wird dies bei CoV-19 auch der Falls ein, da er zur selben Familie gehört. Immunisieren wir uns durch die Viren selber, entwickelt unser Körper meist eine Grundimmunität gegenüber der ganzen Viren-Familie. Kommt es zu Variationen, wird die nächste Erkrankung weniger schwer ausfallen. Dies kennen wir von der Grippesaison, den Herpes-Viren, den HPV-Viren. Impfstoffe jedoch sind spezifisch gegen einen oder mehrere Viren aus der Familie gerichtet. Variiert der Virus im nächsten Jahr, fehlt die Grundimmunität. Dies kennen wir von den Influenza-Impfstoffen, auch von den HPV-Impfstoffen. Eine natürliche Immunisierung ist medizinisch gesehen gegenüber einer Impf-Immunisierung zu bevorzugen, da sie nachhaltiger wirksam ist. Da Viren und Viren-Impfstoffe auf das Nervensystem wirken, betreffen Impf-Folgekrankheiten (post vaccination syndrome) typischerweise das Nervensystem: Narkolepsie nach Influenza-Impfungen (Cave: ein Artikel von Pharma-gesponserten Autoren), Lähmungen nach HPV-Impfungen. Eine weitere unangenehme Folge von Viren-Impfstoffen ist die Aggressivitäts-Zunahme der Viren. So nimmt seit der Markteinführung der HPV-Impfstoffe 2005 die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs (Cervix-Karzinom) in Europa zu, während sie seit den 70er Jahren bis 2005 deutlich abgenommen hat.

Die Sterblichkeit (Letalität) beschreibt die Anzahl der verstorbenen Fälle als Anteil der Zahl der (tatsächlich) erkrankten Fälle. Dazu liegen keine verlässlichen Daten vor, weil die tatsächliche Anzahl erkrankter Menschen unbekannt ist und möglicherweise deutlich höher liegt als die Zahl der gemeldeten Erkrankungsfälle. Wenn die Zahl der erkrankten Fälle tatsächlich um einen Faktor 4.5 bis 11 unterschätzt wird, dann beträfe das vermutlich vor allem die Zahl der leichter Erkrankten, die nicht durch Überwachungssysteme erfasst werden. Damit würde sich auch die (näher an der Wirklichkeit liegende) Letalität vermutlich um einen ähnlichen Faktor senken (Robert Koch Institut). Aktuell wird von einem Infizierten-zu-Verstorbenen-Anteil (infection-fatality-ratio) zwischen 0.8 und 1.2% ausgegangen, er kann aber auch bei 0.3 bis 0.5% liegen. Genauere Zahlen liegen aus Frankreich vor (Marseille) mit einer infection-fatality-ratio von 1.3% bei CoV-19 und 0.8% bei anderen Coronaviren. Der Fall (Erkrankte)-zu-Verstorbenen-Anteil (case-fatality-ratio) liegt höher, da hier die mittelschwer und schwer Erkrankten untersucht werden. Hier wird von einer Sterblichkeit von 0.1% bei leichten Erkrankungen, etwa 8% bei schwer und etwa 22% bei sehr schwer Erkrankten gesprochen.