Ernährung

 

Unsere Ernährung hat einen sehr grossen Einfluss auf die eigene Lebensqualität, auf Krankheit und Tod.

Wird das aktuelle Wissen kombiniert, ergibt sich folgende gesunderhaltende Ernährungsempfehlung mit Anpassung bei Kindern, Schwangeren und Betagten:

  • Täglich zwei grosse Mahlzeiten gemäss „mediterraner Kost“ zu sich nehmen.
  • Den Z’nacht (Nachtessen) vor 21 Uhr beenden.
  • Entweder Z’morge (Frühstück) oder Z’nacht (Nachtessen) als Grünsaft oder Tee zu sich nehmen (2dl bis 4dl).
  • Auf Milch verzichten, reduzieren oder nur einmal täglich verwenden, nicht zusammen mit Grünsaft.
  • 13 Stunden Abstand zwischen der letzten grossen Mahlzeit vom Vortag zur ersten grossen Mahlzeit am Folgetag einhalten.

 

Markthalle Funchal Madeira 2019

Nach einer einzigen Stunde Ernährungsberatung in mediterraner Kost starben in den folgenden vier Jahren deutlich weniger Frauen und Männer (Herzinfarkt und Krebs) und es erkrankten sehr viel weniger Menschen an Krebs gemäss der Langzeit-Beobachtungsstudie in Lyon von Dr. Michel de Lorgeril.

Neuere Untersuchungen belegen einen grossen gesundheitlichen Nutzen durch intermittierendes Fasten. Dr. Hanna Kahleova zeigte in ihrer Studie an DiabetikerInnen, dass zwei grosse Mahlzeiten deutlich gesünder sind als sechs kleine. Unter intermittierendem Fasten wird eine Pause von mindestens 13 Stunden verstanden, in denen nichts gegessen wird. Trinken ist jedoch möglich: Wasser, Grünsaft, ungesüsster, milchloser Tee oder Kaffee, Reis- und Haferbrei-Suppen. Ofen ist, ob intermittierendes Fasten auch für Kinder, Schwangere und Betagte geeignet ist.

Viele pflanzliche Wirkstoffe schützen unsere Gesundheit. Sie verbessern das Basisschutzsystem, ein Netzwerk von fünf grossen Stoffwechselsystemen:   Hormon-Balance-System, Entzündungshemmung, Tumorhemmung, Zuckerhaushalt und Fettstoffwechsel. Speziell die in den rohen Blättern vorkommenden Polyphenole sind von  grossem Nutzen. Grünsaft (Green Medical Smoothie) ist stark polyphenol-haltig. Ich empfehle die tägliche, frische  Herstellung von 2dl bis 4dl Grünsaft. Seit 2009 beobachte ich in meiner Praxis sehr günstige Auswirkungen in Bezug auf Darmtätigkeit, Gewichtsregulierung, mehr Lebensenergie, höhere Fruchtbarkeit, stabilere Menstruationszyklen, Schmerzabnahme bei chronischen Erkrankungen und gesündere Haut (Neurodermitis, Dekubitus).

Milch und Milchprodukte sind heikel. Dr. Karl Michaëlsson zeigte anhand einer Befragungsstudie in Mittelschweden, dass mit zunehmendem Milch- und Milchproduktekonsum die Sterblichkeit bei Frauen und Männern deutlich ansteigt. Bei den Frauen stiegen zusätzlich Knochenbrüche im Beckenbereich und die Krebstodesrate.